Budapest, Ungarn – Guide, Budget & hilfreiche Tipps

Aufenthalt: 14. Dezember – 17. Dezember (3 Tage)
Budget: 250€
315 HUF = 1EUR (Stand Dezember 2017)

Transport: (Autobahnvignette, Diesel zu 4t) 22€ p.P.
Essen: (Weihnachtsmarkt, Restaurants, selbstgemachtes Frühstück) 66€
Schlafen: (Airbnb-Apartment für 4 Gäste) 39€ p.P.
Sonstiges: (Souvenir, Riesenradfahrt, Geschenke) 123€  

Transport

Budapest ist zwar mit über 1,7 Mio. Einwohner definitiv eine Großstadt, trotzdem lässt es sich gut zu Fuß überall hinkommen. Wir sind jeden Tag viel gelaufen, haben dadurch Dinge, wie authentische Straßenstände, urige Imbissbuden und die Menschen im täglichen Alltag beobachten können. Es gibt ein relativ gut ausgebautes U-Bahnnetz und Busse, man kommt damit schnell zu allen Schmuckstücken der Stadt, kann pendeln zwischen Buda und Pest, die Stadtteile sind durch die Donau getrennt. Auch mit dem Auto ist man gut unterwegs. Der Verkehr is relaxed, die Straßen übersichtlich.

Essen

Budapest isst deftig, das sei schon verraten. Fleisch, selbst gemachte Wurst und Innereien kommen auf den Tisch. Obst und Gemüse werden frisch auf Märkten oder in kleinen Bauernläden verkauft und bieten gute Qualität. Palinka zum Mittagstisch soll wohl in kalten Monaten warmhalten, zumindest scheint es so in der großen Markthalle, wo jeder 3. Stand voll von den verschiedenen Fruchtschnäpsen ist. Auf den Weihnachtsmärkten kann man sich gar nicht sattessen von Langos, Baumkuchen und vielen Süßigkeiten.

Schlafen

Wir wohnten zu viert in einem eigenen Airbnb Apartment. Pro Person und Nacht kostete uns diese inkl. Badewanne, eingerichteter Küche und Parkplatz sagenhafte 13€. In Budapest kann man wirklich günstig wohnen, und das nicht weit ab vom Zentrum.

Backpacker taugliche Stadt?

Budget JA
Budapest ist zwar westlicher als der Rest vom Land, dennoch halten sich die Preise in Grenzen, in der Weihnachtszeit kommt man zwar auf sehr österreichische Preise, hält man sich jedoch in den nicht ganz zentralen Pubs und Restaurants auf, kann man eine Menge sparen. Im Zentrum bezahlte ich für einen Glühwein 3€ und dasselbe für eine große Schüssel Suppe im Restaurant außerhalb des Hauptgetümmels.

Einfach JA
Die Straßen sind übersichtlich, das Großstadtgetümmel hält sich in Grenzen und mit einem Stadtplan hat man schnell die Übersicht.

Klima (Dezember)
Kann man das denn überhaupt noch pauschal sagen? Bei uns war es jedenfalls mal warm, mal sonnig, mal arschkalt. Ich würde ausgerüstet für jedes Wetter nach Budapest reisen, dann ist alles gut.

Kontraste
Alte Gebäude, schöne Plätze, große Schiffe an der Donau, Burgen und uralte Brücken. Für mich war Budapest kontrastreich genug, um alle paar Meter ein Fotomotiv zu finden.

Menschen
Die Menschen sind eher kühl und distanziert. Zwar freundlich, aber irgendwie zurückgezogen. Was ich im Laufe unseres Aufenthaltes herausfand, Ungarn lernen Deutsch in der Schule und sprechen somit kaum Englisch. Das zu wissen hilft enorm, auf Deutsch hatte ich ein sehr nettes Gespräch über Wurstwaren. Also, Deutsch in Budapest!

Fazit

Ich kenne noch nicht sehr viele europäische Großstädte. Ich hatte weder Vorstellungen, noch Erwartungen an das neue Land. Umso überraschter war ich von der Authentizität und der alten Schönheit. Man fühlt sich zurückgeholt in eine frühere Zeit, wo Obst noch mit Gegengewicht gewogen und Wurst selbst produziert wird. Budapest ist ein paar Tage Zeitreise und Kulturkunde wert, ich mag die Stadt ihre Menschen und das Feeling, wenn man achtsam durch die Straßen läuft.

 

 

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