Ein perfekter Tag in Kopenhagen

Kopenhagen stand anfangs nicht auf unserer Bucketlist. Alex hat eine Verwandte in der dänischen Hauptstadt und das gab uns Anlass, sie zu besuchen. Wir freuten uns, Maria zu sehen und auch ein bisschen ihr Leben in Dänemark kennen zu lernen. 3 Tage waren wir nun in Kopenhagen und flogen danach begeistert nach Hause zurück. Maria gab uns wertvolle Insider Tipps und so hatten wir ein paar geniale Tage. Es geht nichts über den Kontakt zu Locals, ihr Input macht deine Reise authentischer und du bekommst Infos, die du so nie erfahren würdest.

Es gibt viel zu sehen, aber wichtiger ist, Kopenhagens Lifestyle zu spüren und mit dem Vibe der grünen Stadt zu gehen. Ich zeige dir heute, wie du einen authentischen Tag mit Sightseeing und ohne Stress verbringen kannst.

Frühstück im Grünen

Kopenhagen ist am schönsten zu Fuß zu erleben und überall laden grüne Parks zum Träumen ein. Es gibt einen wunderschönen botanischen Garten mit schattenspendenden Bäumen und einem kleinen See. Familien picknicken, ihre Kinder toben sich auf den grünen Wiesen aus. Es gibt sogar einen Park, der eigentlich ein Friedhof ist. Die Gräber sind weit auseinander und wunderschön bepflanzt. Es gibt Parkbänke, Bäume, Laufwege und auch hier wird relaxt. Jeder Park ist anders, aber die Stimmung ist überall gleich. Man grillt, kommt zum Sport oder auf einen Tratsch am Abend bei einem kühlen Bier. Auch einige Seen wurden mitten in der Stadt angelegt. Du kannst Tretboot fahren oder einfach das Glitzern am Wasser genießen, vorausgesetzt die Sonne meint es gut mit dir, da Kopenhagen leider oft graues Wetter erdulden muss. Ist es also schön, dann starte deinen Tag im Park mit einem leckeren Frühstück von den unzähligen Bäckereien, die es an vielen Ecken gibt. Es gibt frische Brötchen, Croissants und der Kaffee darf natürlich auch nicht fehlen.

Nyhavn & eine Bootsfahrt durch Kopenhagen

Kopenhagen stellt man sich bunt vor. Bunte Häuser, Wasserstraßen, Fahrräder. Das mit den bunten Häusern ist nicht ganz so, wie du vielleicht denkst. Nyhavn (gesprochen „Nyhaun“) ist eigentlich eine eigene Straße mit all den bunten Häusern, mit kleinen Fenstern, schmalen Türen und Hausbooten in der Wasserstraße davor. Spaziere gemütlich durch und genieße die Farben und den Geruch des Salzwassers. Es gibt Bootstouren, die von Nyhavn starten und durch die Kanäle, vorbei an der kleinen Meerjungfrau (das Wahrzeichen der Stadt) und Papiroen fährt. Dazu gleich mehr. Die Hausboote in Nyhavn sind tatsächlich für manche Leute mehr Haus als Boot. Wäscheleinen hängen an Deck, der Grill steht bereit, man sitzt im Sommer gemütlich unter der bootseigenen Markise. Manche Boote haben sogar einen künstlichen Rasen als Garten an Bord. Die Hausboote sind eine Sehenswürdigkeit an sich. Hier kannst du gut deinen Vormittag verbringen, bis du irgendwann mal hungrig wirst.

Streetfood auf Paperisland

Papiroen, so heißt eine alte Papierfabrik auf der Papierinsel im Hafen von Kopenhagen. Sie wurde umfunktioniert zur internationalen Fast Food Halle. Du bekommst alles, was man to go bestellen kann. Fisch, Burger, Suppen, Süßes, alles was der hungrige Magen begehrt. Coole Wagons wurden zur Küche umgebaut, alles ist bunt und multikulturell. Alex und ich genossen unseren Lunch vor Papiroen auf einem der vielen Klappstühle direkt am Wasser. Möwen schweben durch die Luft, verschiedenste Gerüche ziehen einem um die Nase. Man kann das offene Meer förmlich riechen. Was gar nicht abwegig ist, denn das Meer ist nicht mehr weit von hier.

Erholsame Stunden am Strand

Nach einer ausgiebigen Pause und Lunch auf Paperisland machten wir uns auf zum Strand. Die Metro fährt in etwa 15 Minuten vom Zentrum hinaus. Du kannst den Strand also auch leicht mit dem Fahrrad erreichen. Ein laaaanger heller Sandstreifen zieht sich vor Kopenhagen. Windräder reihen sich ein Stück von der Küste entfernt aneinander und die Brücke nach Malmö, Schweden lässt die Welt greifbar erscheinen. Der Lifestyle hier erinnert mich ein wenig an San Diego. Überall wird gegrillt, Familien genießen ihre Freizeit, es wird gejoggt und kunterbunte Eiswagons zieren die Promenade. Wir legten uns in die Sonne und verbrachten so einen gemütlichen Nachmittag. Und das am Meer und in der Stadt zugleich.

Der Tag neigt sich dem Ende zu
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Nachdem du genug Sonnen getankt hast, kannst du zurück ins Zentrum fahren und deinen Abend bei einem kühlen Drink ausklingen lassen. Das macht man hier überall. Egal ob im Park, am See oder auf einer großen Brücke. Die Leute treffen sich draußen, verbringen den Abend oft gemeinsam und wissen einen lauen Sommerabend zu schätzen.

Wir genossen unsere Tage in Dänemark sehr. Kopenhagen passt zwar nicht unbedingt in ein typisches Backpacker Budget, aber man verbringt hier ohnehin nicht 2 Wochen und für ein paar Tage ist es das auf jeden Fall wert.

Warst du auch schon mal in Kopenhagen oder hast vielleicht eine Frage zur Stadt? Dann ab damit in die Kommentare…

 

 

 

 

 

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