Kamarg – die Auferstehung eines Rucksackbestsellers

Wir freuten uns riesig, als eine Email vom Kamarg-Team in unserem Postfach landete. Es war eine Anfrage, ob wir den neu produzierten Rucksack testen und darüber bloggen möchten. Wir fanden die Neuproduktion einer Kultmarke und die Geschichte dahinter genial und nahmen unseren neuen Begleiter mit nach Kopenhagen, wo wir ihn auf Herz und Nieren testeten, um euch eine ehrliche Einschätzung zu bieten.

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Was ist Kamarg und wer hat´s erfunden?
Kamarg wurde 1949 in Graz, Österreich, von Herbert Margutsch und seinem Vater gegründet, um Bergwanderer und Abenteurer mit hochwertigen Rucksäcken auszustatten. Die Marke wurde schnell zum Bestseller unter den Rucksäcken in den 50er und 60er Jahren in Österreich. 1960 belieferte Kamarg knapp 2.000 Sportgeschäfte in der Alpenregion. Noch heute sind viele Kamarg Rucksäcke im Einsatz und auf Flohmärkten heiß begehrt. Als eine Freundin vom neuen Kamarg erfuhr, erzählte sie vom alten Model ihrer Eltern und wie zufrieden diese immer noch damit sind.

Nach einem längeren Dornröschenschlaf ist der Kamarg endlich wieder erhältlich. Bestellen kann man den kultigen Rucksack ab 6. Juni auf der Homepage www.kamarg.at. Hinter dem Projekt steht Franz Drack, der 2014 nach dem Fund eines alten Kamarg die Idee hatte, diese Kultmarke wiederzubeleben. Was im Juni 2014 mit einem Traum begann, wird nun Realität.

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Erster Eindruck – Wow sieht der scharf aus!
Den Rucksack gibt es in blau, rot und beige. Alex und ich entschlossen uns für den blauen Marinelook und waren begeistert, als wir ihn zu Hause auspackten. Die Optik des Kamarg ist gleichermaßen modern wie klassisch. Lederriemen und Schnürseile erinnern an frühere Zeiten während robuster, wasserabweisender Segelstoff und eine makellose Verarbeitung die hochwertigen Standards der heutigen Rucksackindustrie erfüllen. Man kann alle Teile des Kamarg nachbestellen und somit immer wieder reparieren, was ein kostensparender Pluspunkt ist und einen nachhaltigen Gebrauch gewährt. Der Rucksack wertet jedes Outfit auf und wirkt dabei immer noch unaufdringlich.

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Ich packe meinen Kamarg…
Kopenhagen besuchten wir übers Wochenende, dementsprechend packte ich den Rucksack. Der Kamarg wirkt auf den ersten Blick kleiner als er in Wahrheit ist. Platz fanden im großen Fach mein 12 Zoll Notebook, eine Polaroid Kamera, eine GoPro mit Handgriff, mein Notizbuch, eine dünne Weste und sogar eine 2-Liter Trinkflasche. Durch die Seile kann der Rucksack wie ein Seesack verschnürt werden, sodass selbst bei umgedrehtem Schütteln nichts herausfällt. Im vorderen Fach verstaute ich Geldbeutel, Sonnenbrille, Reisepass, Sonnencreme und Smartphone. Der Kamarg eignet sich optimal für Kurztrips, kleine Wanderungen oder als Badetasche im Sommer. Auch im Alltag ist er an Mann und Frau ein echter Blickfang und verstaut alles, was man jeden Tag mit sich trägt.

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So trägt sich der Kamarg
Sehr positiv aufgefallen ist mir die geringe Belastung. Das Tragesystem besteht aus einer Verbindung von Seilen und Trägern, was eine gleichmäßige Gewichtsverteilung ermöglicht und somit ein leichteres Gesamtgewicht. Während beim Model Sportrucksack Brust- und Hüftschnallen Rücken und Schultern unterstützen und das Gewicht verteilen, zieht beim Kamarg das Gewicht nach hinten und die Träger hinterlassen nach einem langen Tag leichte Druckstellen unter den Armen. Man sollte nicht vergessen, dass er kein gewöhnlicher Sportrucksack ist, sondern ein Neudesign früherer Jahrzehnte, zu dem wohl wirklich keine sportlichen Brust- und Hüftschnallen passen würden, das urig-charmante Design würde dadurch verloren gehen. Läuft man den ganzen Tag mit Handtasche oder Seesack durch die Gegend, spürt man genauso nach der Zeit die ein oder andere Druckstelle. Somit werte ich die Träger nicht als Nachteil, sondern lediglich als ehrliche Anmerkung.

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Am Ende bleibt zu sagen…
Ich bin absolut begeistert von diesem neu designten old school Rucksack. Er überzeugt in seiner Optik, bietet mit seiner hochwertigen Verarbeitung eine lange Lebensdauer und verstaut alles, was man im Alltag oder auf Kurzreisen braucht. Ich würde ihn als Tagesrucksack und Reisehandgepäck nutzen, während Alex sich schon jetzt auf authentische Wanderungen freut auf denen es heißt „zurück zu den Wurzeln“.

So oder so ist der Kamarg ein absolutes must-have und hat großes Trend-Potenzial. In den Geschäften wir er 120€ kosten und auf Kickstarter wird er für die ersten 300 Besteller um 75€ erhältlich sein, danach um 85€ (für die ersten 4 Wochen Kickstarter). Durch die individuelle Optik und die herausragende Qualität kann sich der Preis sehen lassen und ist durchaus gerechtfertigt. 

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Kopenhagen, Dänemark

Wir bedanken uns bei Kamarg, dass wir den kultigen Rucksack testen durften und freuen uns, ihn von nun an mit auf unsere Reisen zu nehmen und die Jahrzehnte überdauernde Marke somit in die Welt hinaus zu tragen.

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