Money Money Money – Wie viel kostet eine Weltreise?

1 Jahr. 14 Länder. 83.000 Kilometer. Millionen Eindrücke. Aber, wie viel kostet so eine Reise eigentlich? Hier habe ich eine Kostenaufstellung für dich, damit du eine Idee dafür bekommst, wie viel du für deine Reise oder die einzelnen Länder sparen solltest.

AUSRÜSTUNG
Da wir reisetechnisch nicht sehr gut ausgestattet waren, mussten Alex und ich so einiges anschaffen. Wir legten, was sich später z.B. beim Rucksack als weise erwies, großen Wert auf Qualität und Langlebigkeit. Man nutzt sein Hab und Gut viel intensiver. Jeden Tag und unter verschiedensten Bedingungen. Da ist man froh, sich nicht nach ein paar Wochen irgendwo auf die Suche nach Schuhen, Schlafsack oder gar Rucksack machen zu müssen.

200 € Rucksack 55+10l
200 € Wanderschuhe
160 € Outdoorjacke
300 € Sonstige Reiseutensilien (siehe Packliste)
140 € Visa/Dokumente


1.000 € Gesamt

FLÜGE
Die ersten Flüge bis Neuseeland buchten wir bei STA Travel. Das Reisebüro ist spezialisiert auf Langzeitreisen zu günstigen Preisen. In Südamerika machten wir die erste Umbuchung, da wir Neuseeland im Vorhinein verlängern wollten. Somit entschieden wir uns nach ein paar Monaten, unsere Flüge selbst zu buchen. Man muss zwar sehr dahinter sein, einen passenden, preiswerten UND seriösen Flug zu finden, kann dafür aber auch spontaner reisen. Und gerade im südostasiatischen Raum sind selbstgebuchte Flüge ohnehin günstiger.

4.200 € Gesamt (22 Flüge)

LÄNDER
Von unseren 14 bereisten Ländern reisten wir ca. 5 Monate durch vergleichsweise teure Länder (USA, Neuseeland, Australien). Dafür gelang es uns in günstigen Ländern wie Laos, Indonesien oder Malaysia das Budget sehr niedrig zu halten und unser Gesamtbudget auszugleichen. Gespart haben wir mit Camping, Workaway und Essen aus dem Supermarkt. In Klammer siehst du, wie viele Tage wir in welchem Land waren.

2.300 € USA (36)
1.060 € Kuba (29)
850 € Costa Rica (36)
1.050 € Peru (27)
355 € Bolivien (10)
250 € Chile (8)
2.450 € Neuseeland (66)
3.415 € Australien (46)
720 € Indonesien (28)
330 € Singapur/Malaysia (14)
670 € Vietnam (21)


14.870 € Gesamt (14 Länder – 358 Tage)

VERSICHERUNGEN
Unzählige Recherchen, Telefonate und Diskussionen brachten wir vor der Reise hinter uns, bevor wir uns für eine, für uns passende, Versicherung entschieden. Wichtig dabei ist die Selbstversicherung zu Hause, denn ohne dieser kann man zwar im Ausland versichert sein, jedoch ist man das nicht, wenn man nach Hause transportiert und in ein Krankenhaus gebracht werden muss. Unsere beiden Versicherungen waren für das ganze Reisejahr gültig.

900 € Auslandskrankenvers.
700 € Selbstvers. Österreich


1.600 € Gesamt

UNFREIWILLIGE AUSGABEN
Leider fallen auch Gebühren an, die im Hintergrund vom Konto abgebucht werden. Behebungs- und Wechselgebühren sollte man nicht außer Acht lassen. Je nach Land und Kreditkarte variieren diese, jedoch kann man sich bei Banken, Wechselstuben etc. erkundigen und sich vorbereiten. Am besten rechnet man ein finanzielles Polster für diese Kosten mit ein, denn bereits nach ein paar Monaten können sich diese wiederkehrenden Beträge häufen. In unserer Kostenaufstellung sind diese Beträge nicht mit eingerechnet, da diese wie gesagt variieren, genauso wie Fixkosten zu Hause. Nicht zu vergessen sind Lebensversicherungen oder sonstige fixe Ausgaben. Idealerweise reduziert man seine Ausgaben auf das absolute Minimum und verkauft am besten noch einige viel zu lang aufgehobene Dinge, um das finanzielle Polster zu stopfen.

GESAMTES BUDGET
1.000 € Ausrüstung
4.200 € Flüge
14.870 € Länder
1.600 € Versicherungen


21.670 € GESAMT

Das Budget einer Reise hängt immer von Reisestil, Dauer und der Reisesaison ab. Man kann von nahezu Null (beispielsweise mit Work and Travel) bis in die hohen Tausender Bereiche alle möglichen Budgets ausschöpfen. Meine Aufstellung sollte eine Inspiration sein, wie ein mögliches Budget einer Weltreise aussehen kann und Hilfestellung für die Reiseplanung geben.

Alex und ich reisten nicht als Low Budget Back Packer aber auch nicht als Flashpacker, diese reisen eher mit Klasse, speisen in Restaurants und übernachten meist in Hotels. Wir befanden uns irgendwo dazwischen, kauften unser Essen auf Märkten oder im Supermarkt, gönnten uns jedoch in den günstigen Ländern auch mal ein gemütliches Hotelzimmer.
Das wichtigste war für uns, auf so wenig wie möglich verzichten zu müssen. Wir wollten nahe an die Kulturen, an die Einheimischen und spontan erleben, auf was wir Lust hatten. So lebten wir während der Reise zwar sehr bescheiden, dafür konnten wir unsere Abenteuer und Trips umso mehr auskosten. Und das ist doch, was wirklich zählt.

 

 

 

 

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