Indonesien Guide – Route, Budget & hilfreiche Tipps

Gesamtzeit:                 03. März 2016 – 30. März 2016 (28 Tage)
Geplantes Budget:      700 € (pro Person)
Benötigtes Budget:     720 € (pro Person) 

# Route

Bali Mengwi: 10 Nächte – Airbnb
Bali Ubud: 3 Nächte – Hotel
Gili Air: 8 Nächte – Bungalow
Bali Sanur: 3 Nächte – Airbnb
Bali Denpasar: 2 Nächte – Hotel

# Budget
Tagesbudget –  25 € (pro Person) 

Schlafen: (Hostels, Hotels, Airbnb) –  270 €
Transport: (Taxi, Fähre nach und von Gili) – 67 €
Ausflüge: (Tauchen, Vulkan, Tempel, Surfstunde) – 110 €
Nahrung: (Hotel, Street Food, Restaurants, selbst gekocht) – 206 €
Sonstiges: (Behebungsgebühren, Wäsche, Postkarten, Hygiene) – 47 €
Sonderausgaben: (Heilmassagen, Yoga) – 20 €

# Transport

Auf Bali gibt es kein öffentliches Verkehrsnetz. Keine Busse, keine Straßenbahnen. Dafür ist es eigentlich immer und überall relativ einfach, ein Taxi zu mieten. Handeln ist angesagt, da die Einheimischen für einen Touristen oft beim doppelten oder sogar dreifachen Preis starten. Doch das Handeln ist meist entspannt, da das Volk sehr herzlich und offen ist. Auf den Gili Inseln sind die einzigen Verkehrsmittel die Pferde Kutsche und das Fahrrad. Dort hin kommt man entweder mit einem Speedboat für Touristen um einen lächerlich hohen Preis oder mit der öffentlichen Fähre. Wir wählten letzteres, da wir einen Bruchteil vom Speedboat bezahlten. Man sollte abwägen, welche Prioritäten man setzen will. Die Anreise kostete uns einen ganzen Tag, da man zuerst 4-6 Stunden nach Lombok fährt, dann mit dem Taxi die Westküste hoch nach Bangsal muss um von dort das letzte Mal mit dem Boot auf die Inseln zukommen. Mit dem Speedboat ist man in knapp 2 Stunden am Ziel. Naja, immerhin hatten wir mit Sicherheit das größere Abenteuer.

# Schlafen

Auf Bali, wie auch auf Gili kann man wohnen wie ein König ohne zu hohem Budget. Es gibt viele private Villen mit Pool, die über Airbnb vermietet werden und auch Hotels sind günstig und sehr komfortabel. Es gibt Zimmerservice und in den meisten Hotels und Villen Klimaanlagen. Wir bezahlten im Schnitt ca. 10-13 Euro pro Nacht. Manchmal war sogar das Frühstück inbegriffen.

# Essen

Das indonesische Essen ist sehr schmackhaft. Es gibt viele Reisgerichte wie Nasi Goreng, Gemüse, Fleisch und Nudeln. Das Gemüse war immer frisch und knackig und auch viele verschiedene Früchte werden angeboten. Wir waren immer zufrieden und haben das ein oder andere Indonesische Gericht zu unserer Kulinarik Liste hinzugefügt. Auch das Straßenessen ist nicht zu verachten. Man kauft sich ein Süppchen am Straßenrand bei einem Moped Imbiss oder Frühlingsrollen am Strand. Um den Preis sollte man sich nicht sorgen, Gerichte am Straßenmarkt starten bei ca. 80 Cent und im Restaurant sind 8 Euro bereits eher teuer.

# Backpacker taugliches Land?

Budget: JEP
Indonesien war für uns nach Australien schon fast lächerlich billig. Lässt man sich auf Straßenessen und öffentlichen Fährtransport statt Touristenboote ein, wird es noch mal weniger.

Einfach: JA
Wenn man aufgeschlossen ist und mit den Menschen redet, helfen diese einem gerne weiter. Man kommt einfach von A nach B, da man meist mit dem Taxi fährt und keinen Überblick über irgendwelche Fahrpläne haben muss. Und außerhalb von Denpasar ist Bali relativ relaxed, bis auf den Verkehr vielleicht. Es gibt Taxis und es gibt Mopeds. Und der Verkehr ist relativ chaotisch. An das Überqueren der Straße oder das Fahren mit dem Moped muss man sich erst mal gewöhnen, dies passiert jedoch in den ersten 2 Tagen.

Klima: JA
Zu unserer Zeit herrschte noch das letzte Regenzeit Monat. Das heißt, es ist den ganzen Tag über schön bis auf einen Regenguss. Und dieser tut bei der hohen Luftfeuchtigkeit und 35 Grad richtig gut. Wir mögen das Klima hier. Wir hatten fast immer Sonne am Morgen und nach den Regengüssen dauerte es ebenfalls nicht lange, bis es wieder hell wurde. In der Hauptsaison ist es noch trockener, jedoch hat die Nebensaison den netten Nebeneffekt von weniger Tourismus und niedrigeren Preisen.

Kontraste: JA
Strände schwarz und weiß. Dschungel. Reisfelder. Vulkanlandschaft. Palmen. Balis Natur ist abwechslungsreich und so saftiges Grün wie auf manch Reisfeldern sieht man selten.

Kultur: Jajajajaaaaaa
Auf Bali herrscht zum Größten Teil Hinduismus. Das Volk ist sehr gläubig und trotzdem weltoffen und tolerant. Die Hindus glauben an Götter und Dämonen und an die Wiedergeburt. Überall vor jeder Haustür liegen kleine bunte Schälchen mit Opfergaben in Form von Früchten oder Reis oder auch sogar mal Keksen drin. Es gibt wunderschöne Tänze und Musik, die Kleider sind bunt und die Augen der Menschen freundlich und ehrlich. 

Schlafen: JA
Ab 10 Euro p.P. bekommt man ein luxuriöses Hotelzimmer mit Frühstück oder auch schon eine Villa mit Pool. Es gibt ebenfalls Hostels, diese würde ich jedoch nicht unbedingt weiterempfehlen, da man für das gleiche Geld höhere Qualität bekommen kann.

Schwimmen: JA
Viele Strände sind zwar besser fürs Surfen geeignet, trotzdem kann man überall baden. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über sehr warm und auf der Ostküste ist das Meer oft noch ruhiger.

Sicherheit: JA
Das Volk auf Bali und Gili war stets freundlich und man hatte nie das Gefühl, dass es irgendwo unsicher war. Das einzig gefährliche könnte der Verkehr sein, es herrscht Chaos und wer zuerst kommt, fährt zuerst. Es gibt auch leider viele Unfälle jeden Tag, somit sollte man dieses Thema nicht unterschätzen. 

Sprache: JA
Auch in Indonesien haben wir uns ein paar Wörter wie „Hallo“, „bitte“ und „danke“ angeeignet, weil es einfach die Menschen freut. Englisch können aber viele, eigentlich fast alle. 

Tauchen: OH JA
Da wir in einigen Ländern tauchen waren und noch werden, haben Alex und ich uns auf 2 Tauchgänge geeinigt während unsere Freunde gleich 7-mal waren. Die Unterwasserwelt auf Gili ist unglaublich. Wir tauchten mit Haien, großen Meeresschildkröten und vielen anderen Meeresbewohnern. Das Wasser ist sehr warm und die Preise liegen bei etwa 30 Euro für lizensierte Taucher. Auch rund um Bali gibt es viele Tauchspots, im Süden hat man sogar ab und an die Chance auf Mola Mollas und Mantas. Für uns war leider die falsche Jahreszeit.

Tiere: NAJA
Außer lästigen Moskitos gibt es zwar noch viele weitere Tiere auf Bali und Gili, jedoch bekamen wir davon nicht wirklich was mit. Außer den Affen in und um Ubud. Die frechen Tiere spazieren auf den Straßen oder sitzen auf den Dächern der kleinen Souvenir Shops. Sie sind harmlos und lustig anzusehen.

Transport: JA
Taxis gibt es immer und überall. Den Preis sollte man sich vor der Fahrt aushandeln. 

# Gut zu wissen

– Für wenig Geld kann man sich ganze Villen auf Airbnb mieten
– Es gibt Blue Bird Taxis auf Bali, die man rufen kann und die mit Taxameter fahren, wenn man kein Freund des Handelns ist
– Für einen Tagesausflug kann man sich für wenig Geld ein Taxi mieten, wir bezahlten beispielsweise 30 Euro für 6 Leute und konnten so in 8 Stunden einige Tempel und andere Ziele besuchen
– Kuta und Denpasar sollte man bei der Urlaubsplanung meiden, es herrscht Chaos, viel zu viel Tourismus und auch Prostitution und Drogenhandel werden immer mehr
– Es gibt eine öffentliche Fähre von Bali nach Lombok für nur 3 Euro (ca. 5 Stunden Fahrt) wer abenteuerlustig ist, sollte auf das vollgestopfte Speedboat verzichten
– Neben den Straßen stehen oft Verkäufer, die ihre Mopeds zum Suppenstand umgebaut haben. Diese Suppen kosten ca. 70 Cent und schmecken wirklich lecker
– Wenn es auf Gili plötzlich pickst beim Schwimmen, keine Panik. Es gibt kleine transparente Quallen, die oft in Schwärmen an der Oberfläche treiben. Die Nesseln sind ähnlich wie Brennnesseln, harmlos und ungiftig
– Wenn man schon auf Bali ist, sollte man unbedingt die Gili Inseln mitmachen, man kommt günstig hin und ein Besuch in diesem kleinen Paradies ist es auf jeden Fall wert.
– Auf Bali sollte man immer handeln. Die Preise sind für Touristen sowieso viel höher als für die Einheimischen, somit ist für die Verkäufer das Handeln bereits mit einkalkuliert. Was man meiner Meinung nach nicht tun sollte, ist zu viel zu handeln. Man sollte niemals vergessen – was für uns bereits wenig ist und nicht fehlt, kann für einen Menschen auf Bali oft viel mehr sein

# Fazit

Bali und Gili haben uns sehr gut gefallen, das Volk ist freundlich und offen und bunt. Man erlebt eine ganz neue Kultur. Das Wetter ist gut und man kann so einiges Erleben. Wir fühlten uns sehr wohl, denn trotz der niedrigeren Standards war es nicht übermäßig zugemüllt oder dreckig. Natürlich muss man sich an einiges gewöhnen. Zum Beispiel gibt es auf Bali und Gili Steh Toiletten, der chaotische Verkehr ist anfangs eine Herausforderung und die Straßenhunde sind manchmal auch nicht unbedingt erfreut über Touristen. Aber genau diese Dinge gehören nach Indonesien, nach Bali und Gili und wir fanden jede Seite interessant. 

Alle Preise gelten als Richtwert – Stand März 2016
1 EUR = IDR 14.977

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: