Auckland, Neuseeland – Eine untypische Großstadt

Befinden: Äh… wo ist das typische Stadtchaos hin?
Lieblingsrestaurant: Der Japaner, auf jeden Fall Sushi essen in Auckland!
Lektion: Auckland bietet viele Ausflüge in der Nähe. Mehr Zeit für die Stadt einplanen, noch da zu wenn man Campingausrüstung kaufen muss 😉 

Auckland – Eine gemütliche Großstadt auf über 50 Vulkanen
Um 05:00 Uhr früh betraten wir Neuseeländischen Boden. Ein Taxi brachte uns zu unserer Airbnb Adresse, bei der wir die ersten 4 Nächte bleiben würden. Trotz Jetlag nach unserem 12 Stunden Flug und einem verlorenen Tag im Kalender konnten wir uns nicht einfach ausschlafen. Zu groß war die Neugier auf Auckland, auf Neuseeland. Wir machten uns frisch, unterhielten uns eine Weile mit unserem Host Claudia und dann machten wir uns auf. Raus in eine neue Kultur! Auckland vermittelt einen ganz besonderen Eindruck. In jeder größeren Stadt ist man es gewöhnt, gestresst zu sein. Der Verkehr ist unglaublich zäh, alle hupen, die Leute haben es eilig, die Luft ist voll Smog. Hier ist einiges anders. Es herrscht eine gewisse Ruhe. Es gibt kein Gedränge, die Busse sind nicht ständig überfüllt und die Luft riecht nach Meer und Blumen. Überall sind Hügel in allen Grüntönen, manchmal auch Vulkane. Auckland liegt zwischen und auf 52 Vulkanen. Und manch kleiner See ist ein uralter Krater. Das Orakin Bassin zum Beispiel. Wir spazierten rund herum in ca. 1 Stunde. Unvorstellbar das solch ein Loch der Krater eines Vulkans sein kann. Die Natur ist voll verschiedener Pflanzen und Blumen, bunt und saftig. Bunte Vögel zwitschern in den blühenden Bäumen, darunter auch einige Papageien. Es gibt unzählige Plätze, die zum Picknicken einladen und das mitten in der Stadt. Genau das ist das Besondere an Auckland. Dazu kommt das Meer, es gibt viele Einläufe in die Stadt und eine übergroße Hafenbucht. Viele Fähren und Segelboote kreuzen durch den großen Hafen. Die Menschen sind freundlich und gut gelaunt ohne aufgesetzt zu wirken.

In Down Town gibt es unzählige verschiedene Restaurants, darunter viele Japaner mit sehr leckerem Sushi. Alle Kategorien von Shops, Kinos, Museen, Hochhäuser, alles was man in einer Großstadt erwartet. Aber wie gesagt, alles mit etwas mehr Ruhe und Gelassenheit.

Ein weit gezogener Strand an der Mission Bay, ein paar Minuten von Down Town entfernt, lädt zum Zeitvertreib ein. Viele Kiwis (Kiwi = Neuseeländer) verbringen hier ihre freien Stunden mit picknicken, schwimmen, Sonne baden oder Sport. Es ist Balsam für die Seele sich ein paar entspannte Minuten zu gönnen und einfach da zu sitzen und dem Alltag zu zusehen. Möwen gleiten durch die Luft, das Rauschen des Meeres lässt den Moment besonders werden. Ältere Herren treffen sich im Restaurant an der Straße und Mütter kommen mit ihren Kindern zum Spielen an den Strand. Wir lagen eine Weile in der Wiese und genossen den frischen Geruch von saftigem Gras.

Komm, lassen wir uns verwöhnen!
Die letzten Monate lebten wir nicht unbedingt im Luxus. Ein paar Spuren hinterließ die Zeit doch. Ein wenig Rückenschmerzen hier, etwas erschöpft da, warum nicht mal verwöhnen lassen? Wir mieteten ein Auto bei der Firma Jucy Rentals und siehe da: Diese bietet verschiedenste Aktivitäten zu unschlagbaren Preisen an. Für uns war ein Dinner im Thai Restaurant und eine Ganzkörper Ayurveda Massage dabei. Was für eine Freude. Das Dinner war wirklich sehr lecker und die Massage, wow.

Nach so langer Zeit dankte uns dies unser Körper! 65 Minuten Schmeicheleien für Körper und Seele. Und das gemeinsam. Wir genossen jede Minute. 

Insel Waiheke & der unendliche Ozean
Mit der Fähre schipperten wir früh morgens nach Waiheke Island. Ca. 40 Minuten von Auckland entfernt liegt die bezaubernde Insel. Man kommt an und kann so viel Natur kaum fassen. Ich weiß, ich schreibe oft über unglaubliche Natur, aber was soll ich anderes sagen? Es ist wirklich unfassbar, wie schön es ist zwischen hunderten Arten von duftenden Blumen zu spazieren. Manchmal kommt man sich vor wie im Dschungel. Palmen wachsen zwischen Nadelbäumen, Moos lässt den Boden samtweich wirken. Baumfarn ist hier größer, als manche Bäume zu Hause. An einem Wanderweg entlang schlenderten wir zwischen Ozean und Wald. Manchmal entlang an verlassenen Stränden mit tausenden von Muscheln. Ab und an hoppelten sogar Kaninchen über den Sand. Dann wieder hoch zu Aussichtspunkten, unbezahlbar. Jedes Mal, wenn mein Blick über den Horizont schweifte, erhoffte ich mir, einen Wal zu entdecken. Diese leben rund um Neuseeland zur Genüge. Als wir in Auckland ankamen, erzählte uns Claudia, dass Orcas im Hafen gesichtet wurden. Unsere Chancen stehen also gar nicht mal so schlecht.

Wir wanderten, staunten, hatten einen wunderbaren Tag mit viel Sonne und etlichen Stränden. Zum Abschluss entdeckten wir im Hafen 3 große Stachelrochen die gemächlich durchs Wasser glitten. Ein wunderschöner Anblick.

 

Auckland hinterließ einen großen Eindruck und Motivation, mehr von Neuseeland zu sehen. Wir freuen uns auf die nächsten Wochen, denn diese werden wir im Zelt und on the road verbringen.

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