Peru Guide – Route, Budget & hilfreiche Tipps

Gesamtzeit:                25. September 2015 – 20. Oktober 2015 (27 Tage)
Geplantes Budget:     770 €   (pro Person) inkl. Machu Picchu
Benötigtes Budget:    1050 € (pro Person) 

# Route

Lima: 3 Nächte – airbnb
Huacachina: 3 Nächte – Hostel
Nasca: 2 Nächte – Hostel
Arequipa: 3 Nächte – Hostel
Cusco: 4 Nächte – Hostel
Machu Picchu Trek: 3 Nächte – Zelt
Aguas Calientes: 2 Nächte – Hostel
Cusco: 1 Nacht – Hostel
Puno: 5 Nächte – Hostel (krankheitsbedingt)  

# Budget

Tagesbudget – 38€ (pro Person)   

Schlafen: (Hostels, airbnb) – €230
Transport: (Bus, Taxi) – €150
Ausflüge: (Machu Picchu, Flug über Nasca, Huacachina, FWT) – €300
Nahrung: (im Hostel inkludiert, Restaurants, Supermarkt) – €220
Sonstiges: (Handy SIM Karte+ Guthaben, Behebungsgebühren, Ausreise, Postkarten, Wäsche) – €50

Sonderausgaben: (Haube, Socken, Pullover, Rucksack, T Shirt, Longsleeve, Tabletten gegen Höhenkrankheit, Coca in allen Varianten, Stirnband, Trinkflasche, Powerriegel f. Tour, Walkingsticks) – €100

# Transport

Kleine Distanzen (zB Busbahnhof-Hostel) fuhren wir immer mit einem Taxi. Da zahlt man ca. 5 Sol für eine 5-10 Minuten Fahrt, dass sind ca. 1,50€. Langstrecken mit Cruz del Sur. Es gibt natürlich auch noch andere gute Busunternehmen, aber wir waren sehr zufrieden mit diesem und so buchten wir immer wieder. Und ein komfortabler Bus ist wirklich wichtig, da Strecken hier zw. 5 und 20 Stunden variieren können. Preislich sind wir hier bei ca. 15€ für eine 6-7 Stundenfahrt. 

# Schlafen 

Aibnb (6€ p.P.)

In Lima wohnten wir via airbnb. Das Privatzimmer war richtig günstig und unser Host kümmerte sich wunderbar um uns. Das es selten eine Heizung gibt, an das muss man sich anfangs gewöhnen. Jedoch war das Bett groß und sehr bequem. 

Hostel

Die meisten Nächte verbrachten wir im Hostel. Für ein Doppelzimmer (meist mit Dusche/WC) zahlten wir im Schnitt 10€ p.P. Manchmal Frühstück inkl. Klar gibt´s Schlafsäle oft schon zum halben Preis, jedoch fühlen wir uns wohler, wenn wir nach einem langen Tag etwas Privatsphäre geniessen können.

Zelt 🙂

Im Zelt übernachteten wir während unseren Salkantay Trek´s. Die gemieteten Schlafsäcke waren überraschend warm und sogar frisch gewaschen. Die 3 Nächte im Zelt waren echt ok, bis auf die lästigen Moskitos, aber da kann das Zelt ja nix dafür.

# Essen

Frühstück hatten wir oft beim Hostel inkludiert. Typisch hierfür sind Pulverkaffee, Orangensaft, Tee, Marmelade und Brötchen.

In Restaurants kann man ab ca. 5-7€ eine gute Mahlzeit bestellen, in Imbissbuden geht´s noch billiger. Früchte gibt es auf den Märkten, Wasser sollte man sich lieber in der Flasche kaufen, für 2,5l zahlt man ca. 1€. 

# Backpacker taugliches Land?

Budget: JA
Wir haben leider nicht bedacht, einige Ausflüge einzukalkulieren. Darum haben wir auch unser geplantes Budget um einiges überschritten. Jedoch sind Preis/Leistung der Ausflüge auf jeden Fall gerechtfertigt. Essen, Schlafen, Transport ebenfalls günstig.

Einfach: JA

Peru ist sehr einfach zu bereisen. Es gibt kein kompliziertes Verkehrsnetz, keine bösen Gesetze und die Peruaner helfen einem auch gerne weiter. Auch wenn sie manchmal selbst nicht sicher sind. Ein Peruaner würde nie sagen „ich weiss es nicht“. Da vielleicht etwas drauf achten.

Essen: JA
Qualität und Angebot sind hier wirklich ok. Selbst in billigen Imbissbuden bekommt man eine vernünftige Mahlzeit. Auch Salate und Suppen sind sehr lecker. Obst ist nicht ganz so im Vordergrund wie Fleisch, aber auf den Märkten bekommt man auch davon alle Varianten.
Nicht zu vergessen, das Alpakafleisch ist man hier, woe bei uns Schwein. Auch lecker.

Kontraste: JA
Von Strand, über Hochland und Ruinen, bis in die Wüste erlebten wir die wunderbarsten Kontraste. Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Lima ist zwar nicht unsere Lieblingsstadt, jedoch waren z.B. Arequipa und besonders Cusco wunderbar zu erkunden und sehr schön. Auch die Inka Kultur ist immer präsent und sehr interessant.

Schlafen: JA
Hostels gibt es in jeder größeren Stadt zur Genüge. Es war immer sauber, Doppelzimmer sind auch nicht zu teuer. Achten sollte man darauf, dass es Heißwasser für´s Duschen gibt und evtl. Frühstück inkludiert ist.

Sicherheit: JEIN
Eigentlich hatten wir auch in Peru keine Probleme mit der Sicherheit. Was man aber hört, und uns auch unser airbnb Local empfohlen hat: Pass auf beim Taxi fahren. Erstens wegen der Abzocke, du solltest immer den Preis vorher mit dem Fahrer vereinbaren. Und klarstellen, dass es sich um die Landeswährung handelt. Es gab schon Fälle, wo ein Preis von 10 ausgemacht war. Am Ziel wollte der Gast 10 Soles zahlen (ca. 3 Dollar) und der Fahrer verlangte dann Dollar. Tja so schnell kommt man in eine nervige Diskussion.

Diese kurzen Kidnappings, davon hört man ab und an mal was, jedoch ist man immer auf der sicheren Seite, wenn man sich den Fahrer selbst sucht und sich auch mal den Ausweis zeigen lässt. Und fast alle Fahrer waren interessiert, nett und lustig. Also, gesunder Hausverstand sollte hier reichen. Und nachts würden wir uns einfach ein offizielles Taxi rufen.

Sprache: JEIN
In den Städten spricht fast jeder ein paar Brocken englisch. In den Hostels, Ticketbüros etc. kann es jedoch schon mal passieren, dass man nicht mehr weiter kommt, wenns um Details geht. Also Leute, vor der Perureise am besten einen kleinen Grundwortschatz auf spanisch lernen. 

Transport: JA
Von Öffis bis Touristenbusse ist alles dabei. Der Transport ist günstig und einfach zu überblicken. Taxis sind ok, Langstrecken sollte man vielleicht 1-2 Tage vorher buchen – geht ganz einfach online, oder in einem der duzenden Ticketbüros.

# Gut zu wissen

– Plant für eure Perureise genug Zeit ein, dieses Land ist ein Ausflugs- und Aktivitätenparadies
– Taxi selber aussuchen, ggf. Ausweis zeigen lassen
– Warm anziehen in den Bussen – teilweise keine Heizung
– Cruz del Sur hat super Touristenbusse – selbst VIP mit Essen & Liegesitz kostet nicht viel mehr
– Abchecken, ob heisse Dusche im Hostel – nicht selbstverständlich
– Machu Picchu unbedingt in Cusco buchen – viel günstiger als online
– GENUG Insektenschutz und Sonnenschutz mit auf den Trek nehmen
– Flip Flops können auch gold wert sein 😉
– In den höheren Lagen helfen Cocablätter sehr gut beim Sauerstoff aufnehmen (gibt auch Tee und Bonbon´s)
– Altitude Sickness Tabletten gibts in jeder Inka Farma Apotheke (gut bei Kopfweh)
– Im ersten höheren Ort (zB Cusco) ca. 2-3 Tage zum akklimatisieren einplanen
– Free walking Tours in Arequipa und Cusco sind super!

# Fazit

Peru hat uns sehr positiv überrascht. Man kann so viele Dinge erleben, da wurde uns die Zeit fast ein wenig zu knapp. Wir würden dieses Land sehr gerne wieder besuchen, das nächste mal vielleicht Peru´s Dschungel. Wer weiss, wo es uns hin treibt.

Wir hoffen, ihr konntet einige Infos für euch finden, für Fragen sind wir wie immer jederzeit da und freuen uns darüber.

Alle Preise gelten als Richtwert
1 EUR = 3,60 Soles

 

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