Costa Rica Guide – Route, Budget & hilfreiche Tipps

Dieser Guide beinhaltet unsere Costa Rica Reise OHNE den Aufenthalt bei Casita Azul. Warum? Angi und Andi leben nach der Philosophie, das jeder der sie besucht seinen Beitrag leisten soll den er für richtig hält. Die Leute sollen über den Wert des Aufenthalts nachdenken und sich ihre eigene Meinung bilden. Um dies zu unterstützen möchten wir unseren Beitrag nicht preisgeben und haben das Budget dieser Zeit subtrahiert.

Somit gilt der Guide für die zweite Hälfte unserer wunderbaren Reise. Viel Spass beim Schmökern.

Gesamtzeit:               07. September 2015 – 25. September 2015 (18 Tage)
Geplantes Budget:     550€ (pro Person)
Benötigtes Budget:     600€ (pro Person) 

# Route

Sámara (Pazifikküste):                      7 Nächte – Privatzimmer
Puntarenas (Pazifikküste):                2 Nächte – Cabina
Cahuita (Karibikküste):                     3 Nächte – Hostel
Puerto Viejo (Karibikküste):               5 Nächte – Hostel
Alajuela (Nähe San Jose Flughafen):  1 Nacht – Hostel 

# Budget
Tagesbudget – 33€ (pro Person)

Schlafen (Cabinas, Hostels, Privatzimmer) – 170€
Transport (Bus, Taxi) – 65€
Ausflüge (Nationalparks, Souvenirs) – 55€
Nahrung (Selbst gekocht, Soda (Imbiss)) – 190€
Sonstiges (Handy SIM Karte+ Guthaben, Behebungsgebühren, Ausreise, Souvenirs) – 120€ 

# Transport

In Costa Rica ist es am günstigsten, mit den öffentlichen Bussen zu fahren. Für eine Fahrzeit von z.B. 1 Stunde bezahlt man ca. 2€. Das Busnetz ist in den meisten Gebieten gut ausgebaut. Oft muss man einen Bus anhalten, damit er einen mitnimmt, da es nicht überall Haltestellen gibt. Man kann den Fahrer bitten einen am Zielort aufmerksam zu machen falls man sich nicht auskennt. Meistens funktioniert das auch. Lieber während der Fahrt noch einmal dran erinnern :). Für längere Fahrten sollte man sich besser 1 Tag vorher ein Ticket für einen Touristenbus checken um auch wirklich einen Platz zu bekommen. Mit dem Taxi sind wir nur in der Stadt 1-2 mal gefahren. Für kurze Strecken ebenfalls günstig. 

# Schlafen

Nach Casita Azul haben wir in einem Privatzimmer, das wir über einen Freund vermittelt bekamen,  geschlafen.

Cabinas
Das sind, ähnlich wie in Kuba, privat vermietete Zimmer. In einer sehr touristischen Stadt haben wir für 1 Nacht p.P. 15€ bezahlt. Ich denke die Preise variieren je nach Gebiet. Am günstigsten waren die … 

Hostels
Da gibt es von Hängematten über Zelte bis 12 Bett Zimmer alles mögliche. Wir schliefen in normalen Dorm Zimmern (meist 4 Betten) und bezahlten im Schnitt p.P. 10€. Hängematten sind sicherlich noch billiger, aber wir wollen doch lieber unsere Rücken für die Backpacks schonen ;). Meistens gibt es eine Gemeinschaftsküche mit den wichtigsten Utensilien. Die Zimmer waren ausreichend ausgestattet, nicht immer die saubersten, aber für den Preis OK.

# Essen

Da wir in den Hostels immer eine Gemeinschaftsküche hatten und auch die im Privatzimmer nutzen durften, haben wir so oft es ging selbst eingekauft und gekocht. Reis und Bohnen, Guacamole, Nudeln, Eier usw. Wenn man lieber Essen geht, lohnt es sich, ein Soda zu besuchen. Das sind günstige Imbissbuden, die Restaurants sind um einiges teurer. Das Essen generell ist lecker, es gibt viel Reis und Bohnen und auch alle möglichen Obstsorten. Von Fastfood sollte man die Finger lassen, Pizza z.B. kostet teilweise mehr als in Österreich. Die Preise sind ungefähr gleich wie bei uns, deshalb sollte man auch beim Einkauf darauf achten. 

# Backpacker taugliches Land?

Budget: JEIN
Eigentlich bekommt diese Kategorie ein JA. Ich finde es nur erwähnenswert, dass das Leben hier gleich teuer ist wie in Österreich. Transport ist das günstigste, kochen sollte man selbst, wenn man Low Budget reist wie wir. Aktivitäten gibt es viele, sind aber fast überall total überteuert. Das gute daran, man kann auch ohne Ausflüge genug von Flora und Fauna mitbekommen. 

Einfach: JA
Transportmöglichkeiten gibt es in den meisten Gebieten ausreichend. Die Leute sind hilfsbereit und freundlich, man fühlt sich gut aufgehoben. 

Essen: JA
Wie gesagt, selbst kochen ist am praktischsten, aber auch Restaurants und Sodas gibt es zur Genüge. Das Essen ist vielseitig und lecker, Obst und Gemüse bekommt man genug, auch Salat. Bei Wasser sollte man an der Karibikküste aufpassen, nicht immer ist es trinkbar. Sonst haben wir es überall getrunken.

Kontraste: JA
Wir haben die Pazifik- und Karibikküste und das innere nördliche Costa Rica zum Vergleich und ja, es sind viele Kontraste da. Von Regenwald, über Surfstrand bis Hippieortschaften mit Rastamen und Co ist hier alles dabei. Der Dschungel ist sowieso rundherum.

Schlafen: JA
Cabinas und Hostels findet man überall zu guten Preise und genügend ausgestattet. Da wir in der Nebensaison reisen, haben wir es sicher auch günstig getroffen. In der Hauptsaison, Ostern und Weihnachten sollte man im Voraus buchen, da meist alles voll ist. 

Sicherheit: JA
In den Städten sollte man (wie überall) achtsam sein und nicht unbedingt nachts unterwegs sein. Da wir die Städte gemieden und uns eher in kleineren Orten aufhielten, haben wir uns dies erspart. Wir haben uns immer sicher gefühlt, da das Volk hier wirklich eine vorbildliche Freundlichkeit  vorweist.

Sprache: JA
Es gibt zwar Orte, wo man ohne spanisch vielleicht nicht gut verstanden wird, jedoch sind so viele englisch sprachige Auswanderer im Land, dass in den touristischeren Gebieten eigentlich immer englisch gesprochen wird. Gerade an der Karibikküste ist das kreolische Englisch sehr verbreitet. Trotzdem nicht zu vergessen, dass ein paar Worte in der Landessprache immer gut ankommen. 

Transport: JA
Mit dem Bus kommt Backpacker fast überall hin. Man sollte sich nur daran gewöhnen, das es nicht immer Haltestellen gibt und man daher Busse anhalten und den Fahrer bitten muss, dort anzuhalten wo man aussteigen will. Für längere Fahrten haben wir uns einige Tage vorher ein Ticket gekauft, damit wir auch die Sicherheit hatten, einen Platz zu bekommen. 

# Gut zu wissen

– Die Ticos sind eins der freundlichsten Völker, die wir erleben durften, auf das kann man sich freuen.
– Die Preise sind doch höher, als man sie sich vorstellt. Auf österreichische Preise einstellen!
– Aktivitäten gibt es viele, jedoch sehr überteuert, günstige Nationalparks suchen lohnt sich.
– Insektenspray ist im ganzen Land ein Must Have! Unseren haben wir geleert 🙂
– Auf die Reisezeit achten, da die Regenzeit je nach Gebiet variiert (wobei die Regenzeit auch angenehm sein kann).
– Spanischkenntnisse sind nicht überall ein Muss, aber es gibt auch Regionen, wo man doch zumindest den Grundwortschatz     beherrschen sollte.
– Für Fotografen ein wichtiger Tipp: ein Teleobjektiv ist UNUMGÄNGLICH! 

# Fazit

Wir finden Costa Rica ist ein buntes, einfaches, fröhliches Land. Eines der sichersten und fortschrittlichsten im zentralamerikanischen Raum heisst es. Wir sind begeistert von der Flora und noch mehr von der Fauna des Landes. Man sieht jeden Tag ein neues Tier. Uns hat es richtig gut gefallen und wir würden das Land zum Backpacken oder auch als Urlaub definitiv weiter empfehlen.

Wir hoffen, ihr konntet einige Infos für euch finden, für Fragen sind wir wie immer jederzeit da und freuen uns darüber.

 

Alle Preise gelten als Richtwert
530 Colones = 1 USD
600 Colones = 1 EUR
Stand Sommer 2015

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