Los Angeles, USA – Von Sternen, Künstlern und Animationsfilmen

Befinden: gleichzeitig ernüchtert und beeindruckt
Lieblingssterne am Walk of Fame: Antony Hopkins, Nicolas Cage, Walt Disney
Lektion: wenn du kein Auto hast, fahr mit Uber!

Venice Beach – sehen und gesehen werden

Am ersten Tag verschlug es uns nach Venice Beach, hatte Alex ja einen Bucket List Punkt ab zuhaken – Longboarden am Venice Beach. Wir fuhren eine Weile der Promenade entlang, vorbei an verschiedensten Ständen. Schmuck, Klamotten, Kunst und andere ausgefallene Accessoires wurden angeboten, von den verschiedensten Leuten. Viele Strassenkünstler waren unterwegs. Auch skurrile Gestalten konnte man beobachten. Z.B. einen Mann, bekleidet nur mit einem Lendenschurz, auf einer Leiter stehend und eine Gummischlage in der Hand haltend. Oder diesen anderen mit seinen „Jesus will safe“ „ready to die?“ Schildern und einem Megaphon in der Hand. Ja, in Venice gibts wirklich alles zu sehen.
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Leider war der Fitnesspark Musclebeach am Vormittag geschlossen. Hierher kommen alle muskelbepackten Sportfreaks um gesehen zu werden, für Fotos zu posen oder zu trainieren. Man kann sogar von einer Tribüne aus bei den Trainings zusehen.

In den eingezäunten Sportarealen für Boxen, Beachball, Basketball & Co toben sich die Einwohner aus. Es gibt hier eine gewisse Grüppchenbildung. So gibt´s die Skateboarder, die verlorenen Stars, die Irren oder die Muskelprotze. Die Leute kommen her um gesehen zu werden, um ihre Körper zur Schau zu stellen.

Für uns war es lustig, die verrückte Welt an diesem großen Strand auf uns wirken zu lassen. Wir schlenderten noch etwas umher, bevor es an diesem ersten Tag anfing und auch nicht mehr aufhörte zu regnen. „Orange is the new Black“ sei Dank hatten wir zu Hause noch einen gemütlichen Abend.

Hollywood – Walk of Fame & ein Kino der besonderen Art
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An diesem Tag hatten wir etwas länger Sonne. Durch die wunderschöne Gegend von Beverly Hills fuhren wir nach Hollywood. Die Stadt der Stars und der Wohlhabenden. Der Walk of Fame ist eine große Straße mit Maskottchen, Einkaufsmöglichkeiten, Kino´s und vielen vielen Sternen. Den Kopf nach unten gerichtet, auf der Suche nach den Sternen der Lieblings Stars schlenderten wir erst mal auf und ab. Es sind hunderte Sterne. Die Lieblinge kamen natürlich aufs Foto.

Bei der zweiten Runde durchforsteten wir die Shops und kamen an einem bunten Kino vorbei. Wir beschlossen ein Ticket zu kaufen für den Film „Inside Out“. Ein sehr empfehlenswerter Animationsfilm für die ganze Familie, wir haben sehr viel gelacht!

Doch bevor es überhaupt los ging, gab es noch eine Show mit der wir nicht gerechnet hatten. Ich schätze Kino in Hollywood wird einfach anders zelebriert. Wir kamen in den nicht allzu großen Theatersaal, mitten auf der Bühne ein Orgelspieler. Theater aus dem Grund, weil es einfach nicht wie ein Kino sondern mit vielen Vorhängen aussah wie ein Theater. Als dann die 3D Show an der Leinwand begann und Tänzer auf der Bühne verschiedenste Tänze lieferten wurde uns klar, das es auch ein Theater ist. Die Show Crew wurde sogar von einem Moderator angepriesen und am Schluss schneite es Confetti und übergroße Bälle wurden durchs Publikum geworfen. So waren wir bereits hin und weg bevor der Film überhaupt begann. Es war ein tolles Erlebnis, das wir auf jeden Fall weiterempfehlen würden.

Hollywood Hills – Heimat vieler Stars – oder so
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Danach erkundeten wir per Auto die Hollywood Hills. Eine Starsmap gibt es für 7$ an jedem Stand zu kaufen. Auf dieser sind die Häuser der Stars genau eingezeichnet. Wir genossen die Fahrt auch ohne. Es ist genial, wie viele Häuser es in den Hills gibt. Von weitem sieht man die meisten garnicht. Wir sahen sehr schöne Häuser, jedoch die richtigen Villen sind hinter Mauern und hohen Hecken gut versteckt. So erledigte sich auch die Suche nach den Stars. Das überließen wir den Fans, die auf der Jagd nach Bildern sind, auf denen sie sowieso höchstens die Mauer des Anwesens ablichten können.

Viele Serpentinen führen bis ganz nach oben auf die Hills, von denen man eine wunderbare Aussicht auf Hollywood und Los Angeles hat. Die Hügel sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Griffith Observatory und eine Nacht am Flughafen
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Am Abend besuchten wir noch eine Weile das Griffith Observatory ganz in der Nähe Hollywood´s. Es liegt im Griffithpark, von hieraus ist das berühmte Hollywood Sign perfekt zu betrachten. Es ist schon gewaltig. Rechts das Hollywood Sign, links die große Stadt dazwischen große Grünflächen. Das Observatory ist eine große Sternwarte mit viel Sehenswertem. Leider war es sehr voll, da es draußen regnete und so verbrachten wir nur eine Weile hier. Ein kurzes jedoch unvergessliches Erlebnis war noch, am Weg nach oben zum Observatory kreuzte plötzlich aus dem Nichts ein Coyote unseren Weg. Wer rechnet mit sowas? Tja, in Amerika ist eben alles möglich :). 

Wir sitzen nun die nächsten 12 Stunden am Internationalen Flughafen in Los Angeles. Mit einigen anderen Backpackern und manch seltsamer Passagiere warten wir auf unseren Flug nach Kuba und lassen die Stadt nochmals Revue passieren.

Es gibt viel zu sehen und auch zu tun, man sollte stets genug Zeit für Anfahrten einplanen, da hier der Verkehr meist sehr stark ist und es oftmals staut. Arm und reich liegen sehr nah beieinander und die Leute sind nicht sehr entspannt. Viel Gehupe auf den Straßen, keine Rücksichtnahme im Verkehr. Auch war nicht zu übersehen, das jedes zweite Haus an Fenstern und Türen vergittert ist. Uns wurden auch als erstes die „alle Türen abschließen“ Regeln mitgeteilt als wir bei unserem Airbnb Host eintrafen. Es gibt hier viele nicht sehr sichere Gegenden und dadurch haben wir uns anfangs auch nicht so wohl gefühlt. Nichts desto trotz hat Los Angeles vieles zu bieten. Tolle Sights, schöne Strände und lustige Kinos :), L.A. ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wir fliegen nun in die Karibik und werden mal so richtig relaxen und unsere Zeit genießen.

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