Phoenix, USA – Der wundersame Saguaro Nationalpark

Befinden: stachelig
Wetter: drückende 40 Grad
Lektion: Kakteen haben Stacheln. Stachelige Stacheln.

Red Rock State Park

Schluss mit Träumen von Cowboys und Rodeo und ab auf die Strasse. Wir brachen wieder auf Richtung Süden. Phoenix sollte unser nächstes Ziel sein. Unsere Pause machten wir im Red Rock State Park, ein kleiner staatlicher Naturpark mit Wildtieren, Amphibien und wunderschönen Gesteinsbrocken, die rot leuchten. Viele Echsen kreuzten unseren Weg entlang den rauschenden Bächen am staubigen Sandweg. Wir erforschten ein wenig die Flora und Fauna. Alex mehr, ich weniger, da ich wohl zu sehr mit „wo könnt hier die nächste Tarantel sitzen“ beschäftigt war. Nach einer Weile legte sich jedoch das Gefühlt von „sie sind ÜBERALL“ und ich konnte die schöne Natur ebenso geniessen..

Phoenix – Faulenzen, Verarbeiten, Nichts tun

Nach der Pause, machten wir uns auf den Weg ins Motel im Viertel Tempe in Phoenix. Sobald man die Stadt erreicht, merkt man erst, das Phoenix doch ganz schön gross zu sein scheint. Mehrspurige Highways und eine endlos scheinende Fahrt ans andere Ende der Stadt. Das Motel war ok. Days Inn & Suites. Wir wurden nett empfangen und das Zimmer war geräumig und sauber. Sogar eine Kakerlake gesellte sich in unser Bad. Mit Sorgfalt verfrachtete Alex sie wieder zu ihrer Familie nach draussen.  Diese Viecher sind doch ganz schön groß und schnell. Diesen Abend verbrachten wir nur noch mir Futtersuche und Rasten. Genau so wie die nächsten 2 Tage. Wir relaxten am Pool und ließen unsere Seelen baumeln.

Auch mussten wir erst mal die letzten Gedanken vom Grand Canyon und die letzten Stops verarbeiten. Das ist garnicht so leicht, man bedenke wie viele neue Sachen wir jeden Tag zu Gesicht bekommen. Das kann einen schon mal ganz schön müde machen. Also war rumhängen angesagt. Nach den 2 Erholungstagen und einem gemütlichen Nachmittag an der Mill Street mit einem großen Park beschlossen wir, den Saguaro Nationalpark zu erkunden.

Saguaro Nationalpark 

Ein Park, der einem grünen Meer gleicht. Ein Riesen Kaktus folgt dem anderen, hunderte bilden eine ganze Armee und keiner gleicht dem nächsten. Laut  Indianern sollen die Kakteen uns Menschen darstellen, mit etwas Fantasie werden ganze Familien sichtbar. Die Kakteen werden teils bis zu 10 Meter höher.

Wir unternahmen eine kleine Autorunde durch den Park, an verschiedenen Stellen kann man parken und wandern, spazieren oder einfach nur die Natur bewundern. Da sich die Sonne bereits gen Horizont beugte, strahlten die Kakteen in einem wunderschönen Goldschein. Als uns ein starker Regenschauer überraschte, gab es ein magisches Bild. Alles glänzte im orangenen Sonnenschein. Auch einige Echsen, Pfeifhasen und sogar Rehe durchstreiften ihre Heimat ganz in unserer Nähe sodass wir sie eine kurze Weile beobachten konnten. Wer mal in der Nähe von Phoenix oder Tucson reist sollte diesen tollen Park auf jeden Fall besuchen.

Wir fuhren Richtung Sonnenuntergang und genossen auf einem ruhigen Plätzchen neben der Straße die letzten warmen Strahlen der langsam hinter den Hügeln verschwindenden Sonne.

Während der Heimfahrt und der darauffolgenden Nacht kreisten unsere Gedanken bereits über das nächste Ziel, die nächste Stadt. San Diego. Früh morgens nach einem vitaminreichen Haferschleim – Joghurt – Frühstück ging es los auf die Fahrt endlich Richtung Meer. Und was wir dort erlebten kommt bald im nächsten Eintrag. Ihr dürft gespannt sein, der nächste Eintrag handelt von einer Stadt, in die wir uns total verliebt haben.

 

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