San Francisco, USA – Das Flair des Golden State

Gelaufene Kilometer: Genug, um das Flachland zu Hause zu schätzen
Gezählte glückliche Robben: 15
Temperatur: 38 Grad am Weg nach Yosemite
Lektion: Iss kein Crab Chowder am Fisherman´s Wharf

Welchen Eindruck hinterlässt die Stadt?

Die Stadt ist toll, man fühlt sich groß und die frische Meeresluft vermittelt Leichtigkeit und Freiheit. Trotz vielen Hochhäusern und Gebäuden ist die Stadt übersichtlich. Palmen hier und da und immer wieder schön begrünt.

Das Volk hat irgendwie seinen eigenen Lifestyle. Trotz wahnsinnig hoher Preise überall in der Stadt scheinen die Leute sehr bescheiden. Mit Anzug auf dem Longboard oder Sportswear beim Spaziergang, alles ist erlaubt und alles passt irgendwie in diese Stadt. Die Promenade am Meer scheint ein Mekka für Jogger und Fitnessfreaks zu sein. An einigen Ecken sind erstaunlich gute Strassenmusiker anzutreffen, die alte bekannte Lieder über ihre Stadt trällern und einen in die Hippiezeit holen.

So komisch es auch klingen mag, der Geruch von Marihuana gehört ebenfalls zum Stadtbild. Gras gibt´s hier auf Rezept gegen Schlaflosigkeit und Aufregung ;).

An den Piers entlang ist alles sehr weitläufig und flach. Man kann Stundenlang laufen mit Blick auf Alcatraz, Golden Gate Bridge und Robben die tatsächlich am Pier 39 leben. Meistens schweben dicke Nebelschwaden über der Stadt, mit uns meinte es der Wettergott jedoch sehr sehr gut, wir hatten die ganze Woche Sonnenschein und blauen Himmel.

Geht man ins Stadtinnere, werden die Strassen abrupt steiler, die besagten Hügel sind zu bewältigen. Teilweise geht´s wirklich sehr steil bergauf und man muss damit erst mal klar kommen, jedoch geht´s nach jedem bergauf auch wieder bergab. 🙂 Und San Francisco wäre nicht San Francisco ohne diese markanten Merkmale.

Gibt es Schattenseiten?

Ja leider. Auffallend ist, das es sehr viele Obdachlose gibt. Sie liegen in den Parks, an den Piers oder karren ihr Hab und Gut durch die Strassen. Warum so viele Leute kein Geld und kein zu Hause haben wissen wir nicht, aber es sind wirklich viele und es geht ihnen wirklich schlecht. Vielleicht auf Grund der enorm teuren Erhaltungskosten und der schlechten Mindestlöhne? Der Versicherung, die sich nicht jeder leisten kann?

Als wir an der Promenade spazierten, holte sich gerade ein Mann eine fast leere Ketchup Flasche aus einer Mülltonne und schleckte gierig die letzten Reste raus. So etwas zu sehen stimmt mich immer sehr traurig und ich bekomm einen Anflug von schlechtem Gewissen und Mitleid zugleich.

Störend sind diese Heimatlosen jedoch nicht. Im Gegenteil, unserer Erfahrung nach waren diese sehr friedlich und kaum auffallend. Man sah, das diese Obdachlosen wirklich Hilfe brauchten. In Österreich ist dies ja leider oft schwer zu beurteilen, mit all den organisierten Banden.

Dies sind nun unsere Gedanken und Eindrücke vom golden state in West-Kalifornien.

Wir kommen auf jeden Fall wieder, man fühlt sich wohl und es gibt einen Haufen wunderschöner Plätze von denen ich euch im nächsten Blog berichten werde.

 

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