New York is not a place to live, it´s a place to be.. and do..

Endlich ist es soweit, hier der erste Must See Eintrag über:
Was man denn nun in 4  Tagen in New York City anstellen könnte und sollte. 

Da ich nicht der „Liste nach Alphabet Typ“ bin, bekommt ihr unsere Tipps nun in Form eines Reisetagebuches zu genießen. Dabei könnt ihr euch Inspiration holen, wie viele Must See´s denn nun in 4 Tagen (das ist ja leider nicht so viel Zeit) gut zu erkunden sind und was kombinierbar ist.

Tag 1 – Freedom Tower – Broadway – Wallstreet – East River – Statue of Liberty – Brooklyn

 

Mit der Subway fuhren wir am ersten Tag früh morgens Richtung Manhattan, Station „World Trade Center“. Der Freedom Tower steht mit seinen 541 Metern Höhe mitten vor der Station, daneben die Memorials der beiden World Trade Türme. Unbedingt ein Must See, da er einfach wunderschön ist und trotz der tragischen Hintergründe atemberaubend. Weiter ging´s über die Strasse zum Broadway. Es lohnt sich entlang zu spazieren und die bunte Welt seine Wirkung tun zu lassen.

Nach einer Weile kommt man fast nebenan (all diese Sight´s liegen ziemlich nahe beisammen) zur Wallstreet. Wenn Anzugträger immer mehr werden, dann wisst ihr das ihr dort seit. Man erahnt um wieviel Geld es sich in den imposanten Finanzgebäuden es sich dreht.

Raus aus dem Trubel, ran an den East River. Es ist wunderschön am East River Richtung Staten Island Ferry runter zu laufen. Ein Spazierweg von ca. 30 Minuten mit der Brooklyn- und der Manhattan Bridge als Hintergrundkulisse. Frachtschiffe, Wassertaxis und Touristefähren kreuzen zwischen Hudson und East River. Helikopter wechseln sich am Himmel ab und es ist interessant alles auf sich wirken zu lassen. Angekommen bei der Anlegestelle der GRATIS Staten Island Ferry warteten wir nicht lange auf unsere Stehplätze in der ersten Reihe. 30 Minuten dauert eine Strecke ehe man in Brooklyn umsteigt auf die rückfahrende Linie. Die Freiheitsstatue lässt sich wunderbar betrachten und die Ferry ist auch nicht überladen. Die Skyline bekommt man von einer genialen Perspektive zu Gesicht, auch wenns bei uns die Skyline im Nebel war. Hat auch seine Vorzüge.

Wieder zurück spazierten wir hoch Richtung Brooklyn Bridge und suchten eine Weile den Aufgang, um die Brooklyn Bridge zu Fuss zu queren. Über der Autospur schlenderten wir bis zum Ufer Brooklyn´s vorbei an Liebesschlössern am Brückengeländer mit einer wieder anderen wunderschönen Sicht auf Manhattan und Brooklyn. Gleich beim Abgang befindet sich ein netter kleiner Park, in dem sich viele Models und Frischverheiratete ablichten ließen.

Nach einer Weile entspannen und people watching (i´m loving it) ging´s dann an diesem ersten Tag zurück nach Queens in unser Airbnb zu Hause.

Tag 2 – Applestore – Central Park – Highline Park – Empire State Building

 

Den 2ten Tag ließen wir alles etwas ruhiger angehen. Nach einem lecker Frühstück bei Starbucks (Starbucks gibt´s wirklich an jeder Ecke in New York) machten wir uns wieder auf Richtung Manhattan zum Central Park. Kurz davor gibt´s einen MEGA Applestore im Glaswürfel. Natürlich sollte man sich diesen zu Gemüte führen, egal ob Apple-user oder nicht. Vorbei an Türstehern, die Treppen runter empfingen uns schätzungsweise 40 motivierte und durchaus freundliche Mitarbeiter. Im Gespräch erfuhren wir, dieser Applestore ist in der Top ten Ranking Liste der Meistfotografierten Sight´s in New York. Sogar einzel und Gruppentrainings gibt´s vor Ort. Es ist wahnsinn. Auf jeden Fall sehenswert.

Dann gings rein in den Park zu Turtleponds, Baseballfields, Amusementparks und Co. Der Centralpark ist RIESIG. Wir schlenderten 4!! Stunden durch den Park immer Richtung Norden bis wir am grössten See ankamen und dieser befindet sich ca. In der Mitte! Vielleicht könnt ihr euch so annähernd vorstellen um welche Dimensionen es sich hier handelt. Der Park ist wunderbar zum Relaxen, sich unterhalten, unter einem Baum zu dösen oder laufen zu gehen. Die Strawberry fields sind ein Memorial an John Lennon, ein Platz unter Bäumen mit gemütlichen Parkbänken und einer grossen Gravur „Imagine“ in der Mitte. Ein Gitarrenspieler untermalt mit seinen Liedern das festgehaltene friedvolle Gefühl.

Um weiter die Natur betrachten zu können fuhren wir zum Highline Park. Ein Weg von ca. 30 Minuten. Der Highline Park befindet sich 10 Meter über den Strassen und erstreckt sich auf eine Länge von ca. 2 km. Die ehemalige Schwebebahn wurde zum Wohl der New Yorker zu einem Park umgestaltet. Die verschiedensten Pflanzen, Sitzgelegenheiten und sogar Wiesen machen einen Traumspaziergang zwischen den Wolkenkratzern war. Für Fotografen eine Wahnsinns Perspektive auf die Strassen.

Abschliessend ließen wir uns an diesem Tag für 32$ in den 86sten Stock des Empire State Buildings hochschiessen (ja hochschiessen, die Liftfahrt dauerte keine halbe Minute!) Eines der wichtigsten Must See´s! Der Blick ins unendliche lässt träumen und geniessen. Das Getöse der Strassen verwandelt sich in ein leises Rauschen.  Flatiron Building, Rockefeller Center, Hudson River, Freedom Tower, Statue of Liberty, wirklich alle nennenswerten Gebäude sind von hier aus gut zu bewundern. Die Aussicht werden wir niemals vergessen. Mit der Kulisse von tausend Wolkenkratzern im Kopf, träumten wir uns in den nächsten Tag.

Tag 3 – Rockefeller Center – Public Library –  Grand Central Station – Times Square

 

Die Gegend rund um das Rockefeller Center ist gefüllt mit Luis Vuitton, Victoria Secret, Cartier und Co. Ach ja und H&M 😀 Da standen wir nun. Vor den 3 Türmen des Rockefeller Centers. In der Mitte  ein wunderschöner Rasenstreifen dekoriert mit Bäumen und Früchten. Viele USA Flaggen positioniert an jedem Gebäude. Ganz vorne lässt sich erahnen, wie genial das Bild mit dem grossen Weihnachtsbaum sein muss (Ein Must See, das noch etwas warten muss). Ich war früher Megafan von „Kevin allein zu Hause“ und der Platz erinnert so richtig daran, als Kevin seine Mutter wieder fand. Eine tolle Geschichte. Ich fühlte mich ein wenig in meine Kindheit zurück versetzt.

Nach einer Weile ging´s vorbei an der Public Library, wo die Zeit vor Jahrzehnten stehen geblieben scheint. Uhralte Lesezimmer mit kleinen Stofflampen auf den Tischen und grossen Ledersesseln machten Lust zu Lesen. Das Gebäude ist wunderschön zu begehen und bewundern. Uralte Schriftstücke sind ausgestellt und Studenten runden die Vorstellung einer urigen Bibliothek ab.

Angekommen bei der Grand Central Station kamen wir erneut in der Vergangenheit an. Die Passagiere holten ihre Tickets bei alten vergitterten schlecht beleuchteten Schaltern ab. Fahrpläne konnte man in Form von grossen Lettern an den Wänden ablesen. Die Decken geziert von einem gigantischen Sternenhimmel und riesen Fenstern an den Seiten. Der grossen runden Uhr in der Mitte der Haupthalle schenkt man als ersten seine Aufmerksamkeit bevor man sich einfach nu ein paar mal um sich selbst dreht weil alles so stehen geblieben scheint. Würden doch nur mehr Orte einfach erhalten bleiben. Das Grand Central Terminal ist wunderschön!

Da wir ja Kontrast lieben, ging´s noch weiter zum buntesten Farbenspiel New Yorks – dem Times Square. Dort angekommen hielten wir erst mal einige Momente inne und wahrzunehmen, das wir nun in einer anderen Welt sind. Von 1913 (Einweihung des Grand Central Terminals) ins Jahr 2050 gebeamt. Tausende Lichter, Reklamen, Farben, Werbung. Ein Überfluss an Eindrücken. Stau, Menschen, verschiedenste Geschäfte. Wir bewunderten einige Shops (noch nie so ein grosse Disney Geschäft gesehen, geschweige denn Hard Rock Café in dem wir einen 1.500 Kcal Burger verdrückten) und setzten uns dann auf den Platz mitten am Times Square. Es besteht aus einer flachaufsteigenden Treppe von der aus man einfach beobachten kann. Den Times Square kann man eigentlich nur wirken lassen. Worte sind dazu schwer zu finden. Ein Must See der besonderen Art.

Tag 4 – Coney Island
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An Tag 4 waren wir definitiv NICHT in New York. 52 Subway Stationen und fast 2 Stunden Fahrt dauerte es um an der Küste in Coney Island anzukommen. Vergnügungspark, Sandstrand soweit das Auge reicht und Piers besetzt mit Fischern und Kubanisch/Mexikanischer Musik. Ein Traum. Erstes Ziel – Schuhe aus – rein ins Meer. Wunderbar. Gemütlich erkundeten wir entlang am Strand Coney Island. Kinder hüpften über die Wellen, Möwen glitten am Himmel vorbei und Baywatch Swimmers pfiffen ab und an mal einen Schwimmer aus dem Wasser. Man fühlt sich als mache man Urlaub von der Grossstadt. Das einzige was daran erinnert sind die pompösen NYPD Trucks, die am Strand auf und ab rollen. Alex und ich setzten uns unter einen Pier in den Sand und beobachteten wieder einmal das interessante treiben. Nathen´s Hot Dog ist laut New Yorkern ein Klassiker auf Coney Island. Und so schien es auch. Gefühlte 50 Kassen und eine enorme Auswahl an Hotdogs, Burger´s und Co. Lecker war´s. 🙂

Ich kann einen Abschluss mit Coney Island nur empfehlen, da man eifach runter kommt von all dem Stress und den Sommer richtig geniessen kann.
Dies war nun unser New York Abenteuer in 4 kurzen aber ereignissreichen Tagen.

Im Nachhinein empfehlen wir für New York ca. 10 Tage einzuplanen. Dann hat man weniger Stress und kann sich noch mehr ansehen. Wir haben New York spontan zu unserer Reiseroute vorne hinzugefügt, darum leider nicht länger eingeplant. Aber die Stadt war auf jeden Fall sehenswert und unvergesslich.

Ich hoffe, ihr bekommt Fernweh von diesem Blog und lasst vielleicht Feedback oder Fragen da, nun können wir ja endlich mal Tipps geben
In diesem Sinne..
New York is not a place to live, it´s a place to be!

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