Abschiede sind Tore in neue Welten

Ein Emotionschaos pur. Die letzten Wochen hatten Alex und ich jeden Tag komplett verplant mit letzten Vorbereitungen, Familie und Freunde verabschieden, packen.

2 Wochen sollten für das alles reichen. Das hat es auch, nur im Nachhinein wären uns 3 schon lieber gewesen! Die letzten Tage waren nur noch purer Stress. Alles zu Hause schnell aufgeräumt und geputzt, am letzten Tag gepackt und mit unseren Familien hätten wir gern auch noch mehr Zeit verbracht. Aus diesem Grund empfehlen wir, nehmt euch für das Unterfangen Weltreise ca. 3 Wochen Zeit, wo nicht mehr gearbeitet oder sonst einer Verpflichtung nachgegangen wird, sondern ihr wirklich Zeit habt euch gut vorzubereiten und genug Zeit mit den liebsten zu verbringen. 

Am Mittwoch war es dann soweit. Unglaublich. Vor 1,5 Jahren haben wir noch davon geträumt eine Langzeitreise zu machen und jetzt lieg ich hier auf meinem (unerwartet gemütlichen) Luftbett in Queens – New York City und lasse den Abschied Revue passieren.

Alex´ Mama hatte uns noch mit einem lecker Frühstück verwöhnt, bevor wir uns von den beiden verabschiedeten und nach Seewalchen fuhren, um auch dort noch „Adieu“ zu sagen und abgeholt zu werden.

Es war schon die letzten Tage nicht leicht sich zu verabschieden, mit dem Wissen, sich ein Jahr lang nicht treffen zu können. Noch dazu mit all den lieben Schutzengeln, Fotos und Glücksbringern, die uns noch mit auf den Weg gegeben wurden.  Am schwersten fiel uns jedoch der Abschied von unseren Familien. Im Moment der Umarmung überkam uns beide ein Schauer der Gefühle. Trauer, Zweifel, Angst und Freude prallten wie Wellen im Sturm gegeneinander und jedes wollte stärker sein. Auch zu sehen, das man sich Sorgen um uns macht und mit uns mit fiebert nimmt einen ganz schön mit. Das schöne daran allerdings ist einfach zu sehen, wie wichtig wir unseren Familien sind. So wichtig wie sie uns.

Unsere Freunde haben uns um 9:00 Uhr abgeholt und so sind wir nach München am Flughafen gefahren. Gemeinsam gingen wir noch einen Happen essen, bevor wir uns schlussendlich auch von 2 unserer besten Freunde trennen mussten. Das gute an diesem Abschied ist, wir treffen uns auf Bali und machen gehörig Urlaub gemeinsam 🙂

Um 14:05 ging dann der erste Flug Richtung Island. Überraschung: Wir mussten getrennt sitzen. Na toll. Und ich find ja fliegen so super. Naja, gut das der Flug richtig angenehm war und ich nicht mal Panik schieben musste. Sogar ein Eis gab´s zur Feier des Tages – in Island war Nationalfeiertag, juhu. Mit Verspätung in Reykjavik Island angekommen rannten wir wie die wilden durch den isländischen Flughafen um noch rechtzeitig den Weiterflug nach New York zu erwischen. Dank der Tatsache, das wir nicht die einzigen waren die nach New York wollten, wussten wir auch wo hin wir laufen müssen, einfach der Masse nach. Gerade noch geschafft. Der Weiterflug war wunderschön. Grönland von oben ist genial und auch Neufundland lädt zum Träumen ein. Müde und neugierig auf unser erstes Airbnb Erlebnis kamen wir am JFK Airport an, registrierten unsere Fingerabdrücke und holten die Rucksäcke. Natürlich mussten wir mit Airtrain, Subway und zu Fuss erst mal zur richtigen Adresse finden. Haben wir dann auch. Allerdings nach 2 mal verlaufen, 3 Liter schwitzen und gefühlten 4 Stunden laufen. Man beachte: Es war dunkel und wir sind zum ersten mal in New York, also ich denke wir haben uns prima geschlagen 🙂

Wir wurden willkommen geheissen, hüpften noch schnell unter die Dusche und fielen nach ca. 20 Stunden Reise wie tot in unsere Betten.

Am nächsten Tag machten wir die Augen auf, bereit für unser Abenteuer und mit Tweenkies genährt (die muss man gegessen haben, ca. 3000 Kcal macht aber nix) machten wir uns auf in den Big Apple Manhattan. Nach einer ca. 30 minütigen U-Bahn Fahrt gingen wir die Treppen hoch aus der U-Bahn Station und da stand er, der One World Trade Tower in seiner atemberaubenden Form und Grösse. Aber dazu mehr beim nächsten mal.

Bald wird´s den ersten Reisebericht geben unter anderem über den Broadway, die Wallstreet, Brooklyn und Spürhunden an der Staten Island Ferry. Bis dahin bleibt gespannt, wir ruhen uns aus für den morgigen Tag in der Stadt, die den Rest der Welt klein erscheinen lässt.

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