Es ist nicht alles Gold was glänzt

Wenn man das Wort „Weltreise“ hört, denkt man daran wie wunderbar eine solche doch sein muss. Wie viele Erfahrungen einem geschenkt werden, wie toll es sein muss eine längere Zeit aus dem Alltag auszusteigen und alles hinter sich zu lassen… Ja! Wir sind auch davon überzeugt, dass ein solcher Entschluss im Endeffekt nur gutes bringen kann.

Es ist jedoch an der Zeit, auch einmal über die Schattenseiten einer Weltreise-Planung zu schreiben. Es ist nicht nur ein totaler Genuss, alles durchzudenken und zu organisieren. Angst, Nervosität und Zweifel sind genauso Gefühle, die uns begleiten und präsent sind.

Wird alles gut gehen? Was, wenn uns etwas geschieht? Werden wir finanzielle Probleme haben? Ist es der richtige Weg, den wir da „einfach so“ beschreiten? Was wenn wir wieder zu Hause sind?

Unendlich viele Gedanken, mit denen wir gerade jetzt, wenige Wochen vor Beginn zu kämpfen haben. Es ist viel zu tun, egal ob in der Arbeit (die darf trotz allem nicht vernachlässigt werden), bei der Planung oder im Spanischkurs. Zusätzlich möchten wir fit werden und trainieren und trotzdem auch mal nichts tun und bei unseren Familien und Freunden sein. Nur wann? Eine Woche vergeht wie im Flug und abends gibt’s immer ein neues Thema über das wir uns den Kopf zerbrechen, wie z.B. Sozialversicherung, Gepäck, „welcher Schlafsack ist der Richtige“ oder „können wir den Inka Trail zum Machu Picchu nicht doch kurzfristig buchen“?

Recherchen über Recherchen für jedes einzelne Thema sind fällig. Und genau diese Recherchen sind unverzichtbar und kosten eine Menge Zeit und Nerven. Ich denke, mittlerweile haben wir hunderte Blogs durchforstet und noch mehr in Foren gestöbert und nach Tipps gesucht. Stundenlange, endlose Abende. Genau dies gehört natürlich als Hauptbeschäftigung dazu und macht auch Spass, nur manchmal würden wir am liebsten einfach packen und los fliegen…. Ginge auch. Nur möchten wir verhindern, in Peru zu stehen und den Machu Picchu nicht besteigen zu können, nur weil wir uns im Vorhinein nicht genug informiert haben! Zum Beispiel…

Unsere To-Do Listen helfen uns den Überblick zu bewahren. Und abhaken macht uns so richtig glücklich! Wir leben zurzeit in einem durchgeplanten Wochenablauf, ohne diesen würde vermutlich das pure Chaos herrschen! Alex und ich haben auch festgestellt, dass wir ein super Team sind. Jeder hat seine Aufgaben und hält sich daran, diese zu erledigen bzw. offenen Fragen zu klären. Das hilft natürlich dem Weiterkommen enorm!

So ermüdend und schwierig es auch manchmal sein kann, so sehr freuen wir uns, wenn es endlich los geht und wir in unser Abenteuer aufbrechen können. Und dieser Gedanke macht alle Strapazen wett.

In diesem Sinne, man muss für seinen Lohn auch immer etwas leisten!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: